Ehrfurchtsvoll,

auf jeden Fall
voller Hoffnung
und Vertrauen
auf das Göttliche,
will ich dem Unfassbaren
begegnen,
im Abschied
ganz individuell Farben
auf den Sarg bringen
gegen
das Dunkle, Leere,
gegen den Schmerz.

 

 

 

    



 

Michaela Friedrich, geb. Füller


stammt aus einem kleinen fränkischen Dorf nahe bei Würzburg.


Von Beruf zunächst Sozialpädagogin,

Erfahrung in der Arbeit mit lernbehinderten Jugendlichen, Senioren und in der Telefonseelsorge.

Nach Jahren der Kindererziehung (drei Kinder, ein Junge mit Down-Syndrom)

kann sie sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen und beginnt

2008 ihre künstlerische Ausbildung in München (Malerei/Grafik Berufsfachschule für Bildende Kunst), die sie 2013 abschließt.


Seit Juli 2014 arbeitet sie als freiberufliche Künstlerin in Gröbenzell bei München.

Malerei, Porträt, Kunstkurse: www.michaela-friedrich.de



Warum Kunst am Sarg?

 

Der Wunsch, einen Sarg zu bemalen, entstand bereits vor Jahren…Woher kam er?

 

Die Beschäftigung mit dem Thema Tod stand an:

in der Lebensmitte kommt die Endlichkeit des Lebens in Sichtweite…


Wie setzt sich eine Künstlerin mit dem Tod auseinander?

Bilder malen?

 

Ich wollte einen Sarg bemalen, künstlerisch gestalten,

über den Tod nachdenken…

mit dem Tod, mit Gott sprechen,

mich annähern…

Nein, nicht verstehen wollen stand dahinter,

(wie könnte ein Menschenhirn dieses größte Geheimnis verstehen?)

eher eine Annäherung, ein vorsichtiges Herantasten an den Tod,

dieses Ungeheuerliche, Unfassbare, Endgültige,

das zu unserem Leben gehört...


Das Abschiednehmen...